Category: STUDIES

FINISHING MY MASTERS | Update

Hello lovely person,

I know, it’s been a while – damn, I’ve been busy.

Let’s put it like this, finishing a Masters while working full-time is tough. Yes, quite predictable, but I decided to do it anyway.

Work

I started my job at TransferWise in April, including a week on boarding in Estonia. I am part of the Recruitment team and I look after the hiring for Product Management. It’s a great company where I truly believe in the Product, which makes my job a lot easier. I’m not going to lie, TransferWise is in hyper-growth and nothing is the way it used to be last week and it can be quite hard to keep up with it. But it is very rewarding and my colleagues definitely know how to treat themselves. Here are some pictures of our annual Summer Days (a week long celebration in Estonia), including a boat trip, escaping from Krenholm (an island in a river between Estonia and Russia), never ending parties by the beach and a hell of a lot of mosquito bites.

 
alt="TransferWise Summer Days"   

Masters

And now back to the actual topic of this blog post – my Masters.

I had my final exams in May, so I took a couple of days off to prepare (and I also moved house during my exam period) and finish my exams. Overall, it went quite well considering that I honestly didn’t put much effort into it.

After I finished my exams, I took a couple of weeks off from my uni duties to give my brain a bit of a break before facing my final enemy – my dissertation. After our Summer Days, I had my topic finalised (Recruitment of Software Engineers in Startups) and I started my data collection. I completely underestimated the effort to set up a survey to be honest and after wanting to give up multiple times, I finally had everything set up and good to go. That also meant that I had a couple of weeks to prepare the very boring parts of the dissertation like my literature review. As my topic is quite niche, I didn’t needed a lot of respondents. After I got all the data I needed and after I taught myself how to analyse data by using SPRS (hours and hours of Youtube videos), I finally finished my data collection in the end of July, so I had 4 weeks to finish my dissertations.

Jumping 4 weeks forward, I actually managed to finish my 10.000 word dissertation 10 days before my deadline, so I had enough time to proofread and get it printed. And on the 28th of August I was finally FREE!

I have received my results in the meantime. I mean, it could have been better (as always), but I am very happy that I’ve passed all of my modules in the first try and that I am going to graduate my MA International Human Resource Management with a Merit and I might even graduate as the best of my course. My official Graduation ceremony is going to be in the end of November and I can’t wait to celebrate this day with my classmates and my family.

Overall, all the work was definitely worth it and I can’t wait to be on stage and to officially graduate soon.

alt="masters dissertation"

6 MONTHS IN LONDON | Life Update

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Gefühlt bin ich gestern erst in London angekommen und doch fühlt es sich an, als würde ich schon Jahr hier leben, absolut verrückt. Und da in den letzten Wochen und Monaten sooo viel passiert ist, gibt es hier ein kleines Life Update.

Uni

Mein erstes Semester habe ich erfolgreich gemeistert. Meine Klausuren liefen alle zwar nicht so gut wie erhofft, aber ich bin trotzdem mehr als zufrieden. Und jetzt stecke ich schon im Endspurt vom zweiten Semester und meine letzte Vorlesung (Ever!) is Mitte April. Dann kommt abgesehen von den Klausuren im Mai “nur” noch meine Masterarbeit, aber da bin ich mehr als zuversichtlich. Und mein erstes Fazit bezüglich des Masters hier in London is mehr als positiv. Ich habe extrem viel gelernt, sowohl fachlich als auch über mich und ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, nach London zu ziehen.

Leben in London

Nach den sechs Monaten kann ich wirklich sagen, dass ich mich sehr gut eingelebt habe. Ich fühl mich pudelwohl, habe tolle Freunde gefunden und genieße die Stadt in vollen Zügen. Leider meint es Frau Holle etwas zu gut mit uns und hat uns in den letzten Wochen reichlich Schnee beschert, ich kann es kaum erwarten London aufblühen zu sehen. Und damit ihr seht, was genau ich hier so treibe, gibts hier noch ein paar Fotos der letzten Wochen.

alt="Winter Party"

alt="Scape Wembley Winterparty"

alt="London Streetart"

alt="London oldtimer"

Pläne für die Zukunft

Da ich mich so pudelwohl hier fühle, habe ich entschieden nach meinen Master noch eine Weile länger in London zu bleiben. Aktuell bewerbe ich mich auf Stellen hier in London und bin jetzt kann ich sagen, dass es sehr gut aussieht. Ich bin super aufgeregt auf die kommenden Monate und wenn alles so läuft, wie ich mir das aktuell vorstelle, fange ich bald hier an zu arbeiten und ziehe vom Nord-westen nach East-London (<3), wo ich sowieso andauernd bin. Ansonsten fliege ich die Woche nach Ostern nach Hause und freue mich sehr auf meine Familie, bevor dann der Endspurt vom Studium beginnt.

 

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Eltje

THE FIRST SEMESTER | Master in UK

Long time no see! Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht. Das erste Semester hier in London hat mich so sehr in Beschlag genommen, dass für alles außerhalb der Uni einfach keine Zeit war. Die Vorlesungszeit für dieses Semester ist seit Dienstag endlich vorbei und alle Hausarbeiten sind abgegeben. Also ist es an der Zeit für einen kleinen Rückblick über mein erstes Semester.

Masterprogramm

Ich mache meinen Master in International Human Resource Management an der University of Westminster (alles zu meiner Entscheidung meinen Master in London zu machen, könnt Ihr in meinem Beitrag MASTER IN UK nachlesen). Mein Campus ist an der Baker Street und mitten in der Stadt. Mein erstes Semester war unfassbar anstrengend. Ich habe erwartet, dass es kein Zuckerschlecken wird. Aber ich will nicht Lügen, der wirkliche Aufwand hat mich sehr überrascht.

Dieses Semester habe ich sechs verschiede Kurse belegt, jeder davon mit mindestens einer Hausarbeit und im Januar erwarten mich noch drei Klausuren. Die Abgabefristen waren alle Mitte Dezember und ich hatte wirklich kaum ein Privatleben. Zwar ist mein Stundenplan mit Vorlesungen von Montag bis Mittwoch recht human, aber die meisten Wochen hatte ich nur den Sonntag frei und das auch nur, wenn ich unter der Woche gut vorgearbeitet habe.

Noten

Aber, genug gemeckert. Die ganze Arbeit scheint sich nämlich wirklich zu lohnen. Zwar habe ich erst drei Noten erhalten, aber die sind mehr als zufriedenstellend. Das Notensystem hier ist sehr verschieden im Vergleich zum Deutschen Notensystem, Einsen sind recht schwer zu erreichen. Da ich mich bisher aber recht gut anstelle, könnte sich das Ganze mit der ein oder anderen Eins belohnt machen.

Unterschiede zum Deutschen Bildungssystem

Meine Erfahrung bisher hier im Master ist kaum zu vergleichen mit meinen Erfahrungen aus dem Bachelor. Meine Kurse sind mit maximal 25 Personen sehr klein und die Betreuung ist sehr gut. Die Vorlesungen sind interaktiv gestaltet und tatsächlich so interessant, dass ich die kompletten drei Stunden am Stück konzentriert zuhöre. Mein Kurs ist super international mit Studenten aus der ganzen Welt und durch die kleinen Kurse und die Gruppenarbeiten lernt man alle sehr schnell kennen.

Zu Beginn des Semesters bin ich zur Kurssprecherin gewählt worden und man hat hier wirklich ein Mitspracherecht, was die Entwicklung des Kurses angeht.

Was habe ich bisher gelernt?

Vor Allem habe ich gelernt, mich nicht selbst zu unterschätzen. Mit genug Motivation, einem guten Zeitmanagement und guter Vorbereitung ist hier alles möglich. Und auch was die Sprache angeht, haben sich meine kleinen Probleme nach ein paar Wochen schnell gelegt.

Der Bereich, in dem ich meiner Meinung nach am meisten gelernt habe, ist das Zwischenmenschliche. Ich war noch nie zuvor mit so vielen verschiedenen Nationen umgeben. Schubladendenken bring einen hier absolut nicht weiter, auch wenn ich mich immer noch zwischendurch dabei erwische. Man lernt die Vielfalt und andere Blickwinkel hier noch mehr zu schätzen.

Wie gehts weiter?

Ich schreibe aktuell noch ein zwei Hausarbeiten, die ich Anfang Januar abgeben muss. Und dann gehts weiter mit drei Klausuren Mitte Januar. Mein zweites Semester beginnt direkt die Woche darauf, wird aber mit nur drei Vorlesungen pro Woche viel entspannter als das erste Semester.

Und jetzt sitze ich im Starbucks an der London Bridge und freue mich unfassbar, nächste Woche nach Hause zu fliegen und ein paar schöne Tage in Deutschland zu verbringen.

MASTER IN UK | Bewerbung, Zusage und Vorbereitung

In 68 Tagen geht es für mich für den Master nach London. Der Weg dahin war gar nicht so easy. Was es zu beachten gibt und alles zu meiner Motivation, zum Bewerbungsprozess,  meinem Studienprogramm, den Vorbereitungen und meine Gedanken zum Brexit.

Motivation:

Für mich war es nie eine Option, den Master in Deutschland zu machen. Die Masterprogramme im Personalmanagement gefallen mir nicht und Auslandserfahrung ist immer ein Plus. Alles zu meiner Recherche nach passenden Programmen, den Universitäten und meinen Vorbereitungen gibts in meinem Blogpost MASTERPLAN | In 8 Schritten zum perfekten Masterstudium.

Bewerbung:

Beworben habe ich mich an drei Universitäten in Großbritannien: der Middlesex University und der University of Westminster in London und an der University of Hertfordshire. Man legt sich auf den Websites der Universitäten jeweils ein Bewerberkonto an, in dem man alle Daten (Name, Anschrift, Kontaktdaten etc.) hinterlegt. An Unterlagen habe ich jeweils mein Bachelorzeugnis mit einer Liste aller Kurse, meinen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, zwei schriftliche Referenzen von Uniprofessoren und mein IELTS-Zertifikat mitgeschickt. Der Upload klappt sehr einfach und die gesamte Bewerbung dauert insgesamt nicht mehr als 30 Minuten. Was im Vorfeld viel Zeit in Anspruch nimmt, ist die Erstellung eines Motivationsschreibens. Viele Universitäten geben bestimmt Fragen vor, die man im Motivationsschreiben beantworten muss. Ich habe meine Motivationsschreiben entsprechend der Fragestellung und den Inhalten des Masterprogramms angepasst.

Zusage:

In UK werden Masterplätze nach dem System der “Rolling Admission” vergeben. Dabei ist eine Bewerbung bereits lange im Voraus möglich und die Universität bearbeitet die Bewerbung innerhalb weniger Wochen. Ganz nach dem Motto: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”. Ich habe meine Bewerbungen im Februar abgeschickt für den Start im September. Und nach 2 (!) Tagen kam bereits die Zusage der University of Westminster. Ich war komplett perplex, da ich so schnell mit keiner Antwort gerechnet hatte und musste mir den Text auch mehrfach durchlesen, ob ich nicht doch was aus dem englischen falsch verstanden habe. Aber Nein, es war tatsächlich ein Unconditional Offer. Ich hatte also 14 Tage Zeit, um mir Gedanken zu machen und zu- bzw. abzusagen. Nach und nach kamen immer mehr Zusagen in meinem Mailpostfach an, so dass ich die Qual der Wahl hatte: London, Dublin, Groningen, Hertfordshire oder Lund. Nach vieeeelen schlaflosen Nächten und Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich dafür entschieden, meinem Bauchgefühl zu folgen und in London zuzusagen.

Studienprogramm:

Ich werde den Master of Arts in International Human Resource Management an der Westminster Business School, am Marylebone Campus machen. Das Programm startet Mitte September und geht genau ein Jahr. Das Masterprogramm richtet sich an Alle, die eine Karriere im Umfeld das internationalen Personalmanagements anstreben. Die Kurse befassen sich mit Employment Relations, Human Resource Management, Organizational Analysis & Learning Development. Das Programm umfasst insgesamt 90 ECTS, wovon 20 auf die Masterarbeit entfallen.Da der Master nur ein Jahr dauert, ist der Zeitplan recht eng. Das erste Semester geht vom 25. September bis 15. Dezember und das zweite Semester vom 22. Januar bis 13. April, der Abgabetermin der Masterarbeit ist Mitte September.

Kosten:

Die Kosten für ein Studium in UK sind leider alles andere als günstig. Die Kosten für mein Masterprogramm liegen bei insgesamt 11.000 Pfund, also etwa 12.500€. Der aktuell recht schwache Pfundkurs spielt mich zwar in die Karten, aber es ist immer noch vieeeel Geld. Die Studiengebühren können entweder beim Einschreiben im Gesamten, oder über das Jahr verteilt gezahlt werden. Einen großen Dank an meine Familie, die mir das Studium in UK erst ermöglichen.

Und da natürlich auch die Lebenshaltungskosten in London nicht zu vernachlässigen sind, habe ich meine Ausgaben die letzten Monate ziemlich runtergeschraubt, um möglichst viel Geld im Vorfeld zu sparen. Insgesamt plane ich mit monatlichen Ausgaben (ohne Studiengebühren) von ca. 1400€, ich habe einen kleinen Puffer eingebaut, um nicht aus finanzieller Not arbeiten gehen zu müssen.

Vorbereitungen:

Meine Vorbereitungen für London sind größtenteils abgeschlossen. Mein Bafög-Antrag (Juhu: inklusive 4600€ Zuschuss zu den Studiengebühren) wurde bewilligt, mein Kindergeldantrag ist in Bearbeitung und den Wechsel zurück in die Familienversicherung der Krankenkasse beantrage ich diese Woche. Mein Flug von Bremen nach London ist für Freitag, den 8. September ist gebucht und Flüge über Weihnachten nach Hause. Wohnen werde in einem Studentenwohnheim in Wembley, von dort aus brauche ich etwa 30 Minuten zur Uni, was für London ziemlich gut ist. Außerdem bin ich für die International Welcome Week angemeldet, eine Orientierungswoche für internationale Studenten, bei der es einen Ausflug nach Brighton Beach und eine “Party”-Bootstour auf der Themse geben wird. Für mich heißt es also nur noch, abwarten und Tee trinken.

Gedanken zum Brexit:

Schon vor meiner Bewerbung in UK war der Brexit beschlossene Sache. Auch wenn niemand weiß, was genau nach dem Austritt geschehen wird, habe ich mich bewusst für UK entschieden. Meinen Master werde ich im September 2018 beenden, da der Austritt erst im Frühjahr 2019 geschehen wird, bleibt mir sogar etwas extra Zeit. Natürlich sind es trubelige Zeiten und die Ungewissheit macht das Ganze auch nicht leichter. Ich finde es zwar sehr schade, da ich zu einhundert Prozent hinter dem europäischen Gedanken stehe, aber mich betrifft der Brexit im Ersten nicht direkt. Ich kann ohne Visum in UK leben, studieren und arbeiten. Für das kommende Jahr bin ich sicher, wo mich mein Weg danach hinziehen wird, steht in den Sternen. Wer weiß, vielleicht bleibe ich in London (was mit einem Arbeitsvisum kein Problem sein sollte), vielleicht gehe ich zurück nach Hamburg oder vielleicht ende ich ganz wo anders. Who knows?

MASTERPLAN | In 8 Schritten zum perfekten Masterstudium

Es gibt Fragen, die sich wohl die meisten Bachelorabsolventen stellen. Soll ich einen Master machen? Welches Masterstudium passt zu mir? Möchte ich in Deutschland bleiben oder doch lieber ins Ausland gehen? Oder soll ich doch lieber ins Berufsleben starten?

Natürlich habe ich mir auch all diese Fragen gestellt. Zu meinem Glück wusste ich bereits während das Bachelors, dass ich mich für den Bereich des Personalmanagement interessiere und auf jeden Fall den Master machen möchte. Ich wusste aber auch, dass es für mich zu früh war, direkt nach dem Bachelor mit dem Master zu starten. Also entschied ich mich, zunächst etwas Berufserfahrung zu sammeln und als Recruiterin bei einer Personalberatung zu starten. Ich merkte jedoch recht schnell, dass ich nicht mit dem Herzen dabei war und begann, mich nach Masterstudiengänge umzuschauen. Meine acht Top Tipps berichte ich Euch hier:

#1: Was will ich überhaupt?

Überlege dir zunächst, was genau du in Zukunft machen möchtest.

Wo siehst du dich in 5 Jahren? Und was möchtest du in 20 Jahren machen? Was macht dich glücklich und was nicht? Möchte ich lieber arbeiten oder weiter studieren? Stabilität oder Abenteuer? Brauche ich finanzielle Unabhängigkeit?

Beantworte die Fragen in Ruhe und ganz für dich alleine. Hier ist es nicht wichtig, was deine Eltern oder dein Umfeld denken oder sich wünschen, sondern ganz allein deine Meinung. Und deine Entscheidung ist nicht endgültig, du kannst dich auch später noch für den Master entscheiden, zum Beispiel in Teilzeit oder im Abendstudium.

#2: Welcher Studiengang ist der Richtige für mich?

Überlege, was du gerne machst, welches Modul dir in der Schule oder im Studium besonders gut lag. Online gibt es diverse Tests, zum Beispiel auf Zeit Campus oder Master and More, die dir bei deiner Wahl helfen können. Dort gibt es Suchen nach Fachbereich, Programm und Ländern. Für eine Übersicht internationaler Masterstudiengänge gibt es Mastersportal, welches ähnlich funktioniert wird Masters and More. Zudem gibt es in größeren Städten Mastermessen, auf denen nationale und internationale Universitäten über Ihre Programme berichten.

#3: Studieren in Deutschland oder im Ausland?

Wie bereits im Bachelor stellt sich auch im Master wieder die Frage, ob man im In- oder Ausland studieren soll. Ein Masterstudium in Deutschland dauern in der Regel zwei Jahre, in vielen europäischen Ländern nur ein Jahr. Das hängt immer von der Universität ab, die Informationen dazu finden sich auf den Websites der einzelnen Unis. Meiner Meinung nach, ist ein Auslandsaufenthalt sehr vorteilhaft, da man seinen Horizont erweitert, neue Kulturen und Menschen kennenlernt und seine Sprachkenntnisse verbessert. Auch aus Sicht der Recruiterin macht sich ein längerer Auslandsaufenthalt im Lebenslauf sehr gut, da man dort viele wichtige Erfahrungen für das weitere (Arbeits-)Leben sammelt. Aber auch ein Studium in Deutschland mit einem Auslandssemester ist eine Möglichkeit. Hier kommt es ganz auf dich und deine Vorlieben an. Vergleiche einfach die Programme, die Vor- und Nachteile und sprich mit deinem Umfeld (Familie, Kollegen, Freunde, ehemalige Professoren etc.), was die dazu meinen.

#4: Kann ich mich überhaupt bewerben?

Die Bewerbungskriterien findest du auf den Websites der Universitäten. In der Regel werden bestimmte Studienfächer im Bachelor mit einer bestimmten Abschlussnote verlangt. Je nach Universität kommen Englischkenntnisse, die mindestens dem B2 Niveau entsprechen, bestimmte Kurse die belegt worden sein müssen, ein Test zur Eignung der Aufnahme eines Masterstudiums (TM Wiso oder GMAT) oder Berufserfahrung dazu. Lies dazu genau die Bewerbungskriterien auf der Website durch, um dir unnötige Mühe zu sparen, wenn du später feststellst, dass du die Kriterien nicht erfüllst.

#5: Welche Unterlagen benötige ich für eine Bewerbung?

Du benötigst auf jeden Fall einen Lebenslauf und dein Bachelorzeugnis. Je nach Universität benötigst du zudem ein Motivationsschreiben, schriftliche Referenzen, einen Nachweis über deine Englischkenntnisse (TOEFL oder IELTS), eine Liste deiner Module im Bachelor und Studierfähigkeitstests wie den TM Wiso oder den GMAT. Die Informationen dazu findest du auf den Websites der Universitäten.

Plane für die Vorbereitung genügend Zeit ein und bereite dich gut vor. Ich habe den IELTS Test gemacht und im Vorfeld einen Vorbereitungskurs. Der Test kostet etwa 250€ und geht über mehrere Stunden. Das Ergebnis erhältst du nach zwei Wochen zunächst Online, später per Post. Viele Universitäten verlangen einen Score von 6.5 oder höher, was einem B2 Niveau entspricht.

Auch das Einholen von Referenzen und das Schreiben von Motivationsschreiben dauert seine Zeit, also fange möglichst früh mit der Vorbereitung an.

#6: Welche Fristen muss ich beachten?

Anders als in Deutschland gibt es in vielen europäischen Ländern keine feste Bewerbungsfrist für alle Studiengänge. Dort werden die Bewerbungen in der Reihenfolge bearbeitet, in der sie eintreffen. Wenn du die Bewerbungskriterien erfüllst und noch Plätze für das Programm frei sind, erhältst du eine Zusage. Hier geht es also nach dem Motto “Wer zu Erst kommt, der Malt zu erst”. Früh sein lohnst sich also. Aber auch dies ist von Universität zu Universität verschieden.

Tipp: Erstelle dir am Besten eine Liste mit passenden Universitäten, den Bewerbungsfristen und den Unterlagen, die du für die Bewerbung benötigst und erstelle an Hand der Informationen eine Prioritätenliste.

#7: Wie hoch sind die Studiengebühren und welche finanziellen Hilfen kann ich bekommen?

Die Kosten für ein Masterstudium können sehr variieren. An staatlichen Universitäten in Deutschland werden in der Regel nur Verwaltungsgebühren fällig, an privaten Universitäten oftmals Studiengeühren von mehreren Hundert Euro im Monat. Im europäischen Ausland variieren die Kosten von Land zu Land und von Uni zu Uni. In Schweden ist das Studium oftmals kostenfrei, in den Niederlanden bezuschusst der Staat das Studium für EU- Bürger. In Staaten die Irland und Großbritannien hingegen können die Studiengebühren mehrere Tausend Euro betragen. Auch hier lohnt sich eine gute Recherche und das erstellen einer Pro- und Contra Liste, die die Studiengebühren in Bezug auf die Programme, die Zukunftschancen und die Dauer setzen. Ebenso sollten hier die jeweiligen Lebenshaltungskosten in Betracht gezogen werden.

Für die Finanzierung eines Masterstudiums bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Masterstudiengänge im Inland können über zwei Jahre durch das Bafög finanziert werden, im Ausland beträgt die Förderungshöchstdauer ein Jahr. Bei einem Studium im Ausland besteht die Möglichkeit, bis zu 4600€ an Zuschuss zu den Studiengebühren zu erhalten. Zudem werden Reisekosten und Auslandskrankenversicherung mit einer Pauschale übernommen. Dazu lohnt sich ein Blick auf Studis-Online, dort findet Ihre alle Informationen zum Auslandsbafög.

Ein weiterer Finanzierungsweg sind Stipendien, die direkt von den Universitäten oder unabhängigen Vereinen und Verbänden vergeben werden. Hier lohnt sich ein Vergleich und eine Bewerbung. Die Höhe der Stipendien richtet sich nach dem Programm und Euren vorherigen Leistungen in der Universität oder nach ehrenamtlichen Engagement.

Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Studienkredit aufzunehmen (Achtung: ein komplettes Studium im Ausland ist nicht bei allen Anbietern förderbar) oder bei der Familie nach einem Zuschuss zu den Studiengebühren zu fragen.

#8: Wie entscheide ich mich für eine Universität?

Wenn du alle Bewerbungen abgeschickt hast, flattern nach und nach Zu- und Absagen ins Haus. Wenn du mehr als eine Zusage hast, dann hast du die Qual der Wahl. Du musst dich für ein Programm entscheiden. Erstelle am Besten eine Pro und Contra Liste, sprich mit deiner Familie und deinen Freunden. Aber am wichtigsten, hör auf dein Herz und entscheide dich, welches Programm du machen möchtest und ob du es eventuell in Zukunft bereuen würdest, einen bestimmten Weg nicht einzuschlagen.

Alles zu meiner Entscheidung, meinen Master in London zu  machen, erfahrt ihr in meinen Blogpost MASTER IN UK | Bewerbung, Zusage und Vorbereitung.

 

Ich hoffe sehr, dass dir die Tipps helfen, dich im Dschungel der Masterstudiengänge zu Recht zu finden und den perfekten Master für dich zu finden.

Eltje