Category: TRAVEL

HOMETOWN GLORY | Entspannte Tage in Oldenburg

Ja, ich bin offiziel ein G20 Flüchtling! Ich habe schon vor Wochen entschieden, dem Trubel zu entgehen, nach Oldenburg zu fahren und zwei Tage von dort aus zu arbeiten. Zum Glück! Auch wenn ich schlimme Bilder befürchtet hatte, haben die Bilder aus Hamburg mein Herz zum Bluten gebracht! #maklovenotwar

Ich liebe Oldenburg und es war eh mal wieder Zeit in der Heimat vorbeizuschauen, ich war schon eine ganze Weile nicht mehr hier. Und wenn ich schon mal in Oldenburg bin, dann dürfen einige Dinge einfach nicht fehlen.

Vater-Tochter Abend

Bei bestem Wetter war ich am Donnerstag mit meinem Vater auf dem Kultursommer verabredet, der jedes Jahr  zwei Wochen lang in Oldenburg stattfindet und Konzerte, Theatervorstellungen, Open Air Kino und Lesungen im Angebot hat. Es gabe finnisch-afrikanische Sounds vom Helsinki-Cotonou Essamble auf dem Schlossplatz, Bier und Getanze, Eis und Pizza bei Mamma Mia. Ein rundum perfekter Abend!

alt="Kultursommer Oldenburg"

Shoppen und Kaffee mit Mama

Nachdem wir den Endgegner Steuererklärung 2015&2016 besiegt hatten, musste dies natürlich auch zelebriert werden. Ganz nach alter Tradition (wir haben das früher jedes Wochenende so gemacht) ging es erst zum Wochenmarkt auf dem Pferdemarkt für frische Blumen und Obst und dann in die City. Bummeln, Klamotten anprobieren und ein kurzer Stop bei o2 (ich kann meinen Vertrag ohne Probleme in UK nutzen). Natürlich läuft man dabei auch immer Bekannten und Freunden in die Arme und da gibts immer was zu erzählen. Und das Wichtigste an einem Samstag – ein Besuch im Woyton, meinem Lieblingscafé mit Caramel Macchiato und einem Pute-Käse Bagel. Perfekt!

alt="Wochenende in Oldenburg"

I’m in love with the Shape of you!

We made it, nach 1,5 Stunden in der Warteschlange haben wir Tickets für das Ed Sheeran Open Air auf der Trabrennbahn im Juli 2018 bekommen. Dann brauch ich nur noch Flugtickets von London und dann gehts loooos!

Ruhe und Entspannung

In Hamburg bin ich immer Mitten drin im Trubel (auch ohne G20), es sind immer Events und in Eimsbüttel ist immer was los. Wenn ich hier aus dem Fenster gucke, dann sehe ich Kühe und Pferde. Muss nicht immer sein, aber das hat durchaus auch mal seinen Reiz. Statt mit Stadtlärm wird man hier von Vogelgezwitscher und Pferdewiehern geweckt. Und da nicht ganz viel auf meinem Programm steht, findet man nicht viel im Bett und auf dem Sofa – muss schließlich auch mal sein.

Gleich gehts noch zum Griechen essen und morgen gehts dann zurück nach Hamburg. Das große Aufräumen beginnt, um unsere wundervolle Stadt so schnell wie möglich zurück zu bekommen!

JUNE THROUGH MY IPHONE | Life Update and Review

Wahnsinn, schon ist das halbe Jahr vorbei. Das Jahr fliegt an mir vorbei und schon sind es nur noch zwei Monate (!), bevor es für mich nach London geht. Alles, was mich im Juni beschäftigt hat:

Travels:

Der Juni war ein super Monat für mich, erst ging es nach Nürnberg und dann Berlin. Zusammen mit meinem Papa habe ich ein langes Wochenende bei meiner Schwester in Nürnberg verbracht. Das Wetter war grandios (jeden Tag Sonne und 28 Grad) und ich habe die kleine Auszeit sehr genossen. Wir haben gutes bayerisches Essen genossen und von Nürnberg Ausflüge nach Erlangen und Regensburg unternommen. In Regensburg habe ich einen super Tag mit Anika, meiner besten Freundin aus Schulzeiten verbracht, mit viel Gelache und Eis.

Einen spontanen Tagesausflug gab es für meine Freundin Wenke und mich am Tag nach Pfingsten. Um 6:30 haben wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Berlin gemacht. Nach einer sehr lustigen Fahrt und jeder Menge abdancen im Auto, sind wir direkt mit einer super lecker Acai Bowl bei Superfoods & Organic Liquids gestartet. Natürlich durfte das Shoppen nicht zu kurz machen, also ging es mit einem kurzen Abstecher über die Hackeschen Höhe Richtung Tauenzienstraße und Kadewe. Und weil Shoppen auf Dauer ziemlich hungrig macht, gab es zum Abschluss des Tages eine California Bowl bei The Bowl an der Warschauer Straße (super empfehlenswert!).

London Preparations:

Meine Vorbereitungen für London sind größenteils abgeschlossen – Bafög ist bewilligt, ein neuer Kindergeldantrag läuft, der Platz im Studentenwohnheim ist gesichert und die Flüge sind gebucht. Also heißt es jetzt Tage zählen und die verbleibende Zeit in Hamburg bestmöglich nutzen.

Sports:

Neben Yoga konzentriere ich mich im Moment vor allem auf Kopf- und Handstandtraining. Kopfstand klappt schon sehr gut, beim Handstand brauche ich noch etwas Zeit, aber ich bleibe am Ball. Ansonsten bin ich ein großer Fan der MoveIt und Bauchexpress Kurse bei Fitness First. Die 30 Minuten fordern alles und das Gefühl danach durchgeschwitzt auf der Matte zu liegen, ist kaum zu schlagen. Und da mich mein Tatendrang und meine Neugierde gepackt haben, war ich diesen Monat zum ersten Mal beim Boxen, grandiose Erfahrung. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass aus mit wohl kein Boxer mehr wird, aber damit kann ich mehr als gut leben.

alt="June Review"

 

Plans for July:

Im Juli stehen ein paar (mehr oder weniger) wundervolle Events in Hamburg an. Am kommenden Wochenenden findet die Millerntor Gallery, ein Kunst- und Kulturfestival im Millerntor Stadion auf St. Pauli statt, da werde ich definitiv vorbeischauen. Den Trubel rund um den G20 Gipfel spare ich mir lieber und fahr lieber für ein landes Wochenende nach Oldenburg zu meiner Familie. Ansonsten findet Mitte des Monats das Ben&Jerry’s YESival statt. Ich war die letzten zwei Jahre schon da und es war immer super. Es gibt gratis Eis und der Film Can A Song Save Your Life? läuft. Love, Peace & Ice Cream!

HAMBURG | Travelguide & Insider Tipps

Things to do in Hamburg:

Seit zweieinhalb Jahren lebe ich nun in der großartigen Hansestadt Hamburg und fühle mich wunderwohl. Mit der Zeit habe ich immer mehr erkundet und meine persönlichen Favoriten entdeckt. Meine sieben Tipps führen dich abseits der Touristenpunkte durch meine Lieblingsorte der Stadt.

1.) Hafenrundfahrt mit der Fähre

Eine super schöne Art, den Hamburger Hafen und die Villen entlang der Elbchaussee zu entdecken, ist eine Fahrt mit der Fähre. Die Linie 62 fährt alle 15 Minuten von den Landungsbrücken aus mit Zwischenhalt am Fischmarkt und am Docklands nach Finkenwerder. Die Fahrt bis nach Finkenwerder dauert etwa 30 Minuten und der Ausblick lohnt sich: die Elbphilharmonie, die Docks von Blohn und Voss, die Fischauktionshalle, die Köbrandbrücke und die Villen entlang der Elbe.

Das Beste: Die Fähre gilt als Nahverkehrsmittel und man benötigt nur ein Ticket des HVV (Tageskarte ab 6,20€)

alt="Hamburg Hafen und Docklands"

2.) Alt trifft neu – Speicherstadt und Hafencity

Direkt an der Elbphilharmonie trifft neu und alt aufeinander – die Speicherstadt als Weltkulturerbe und die moderne Architektur der Hafencity. Besonders an sonnigen Wochenendtagen lässt es sich hier hervorrangend aushalten. Es wehe in der Regel der Wind über die Elbe, die großen Pötte sind auf der Elbe unterwegs und die kleinen Boote durch die Kanäle der Hansestadt. Entlang des Kais haben sich viele Restaurants und Cafés angesiedelt. Im Sommer verbringe ich super gerne Zeit an den Marco-Polo Terassen und genieße die Sonne. Ein absolutes Highlight  ist auch der U-Bahnhof Überseequarter mit seinem futuristischem Design.

3.) Aktivitäten auf der und um die Alster

Bei schönem Wetter merkt man sofort, dass die ganze Stadt am Wasser ist, neben der Elbe bietet sich vor allem die Alster an.

Meine Lieblingsstrecke zum Laufen ist der siebeneinhalb Kilometer lange Weg rund um die Alster. Dort findet sich auch ein Trimm-Dich Pfad und Wasserstationen. Zudem befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants entlang der Außenalster und diverse Grünlächen, auf denen teilweise sogar grillen erlaubt ist, perfekt bei Sonnenuntergang.

Bei einer Kanutour kann man die Stadt von einer ganz neue Seite entdecken. Besonders entlang des Alsterkanals kann man wunderschöne, alte Villen und versteckte Gärten entdecken. Neben Kanus bieten viele Verleiher auch Tretboote und Stand-up Padling an.

alt="Außenalster"

4.) Eine Tour durch die Schanze

Das Schanzenviertel ist Hamburgs buntestes Viertel: Streetart, Konzerte, Flohmärkte, Bars und Restaurant prägen das Bild des Viertels. Zu meinen Lieblingsorten zählen der Schanzenpark, das Café Elbgold mit seinem Industriecharme, Otto’s Burger (mein Favorit ist der  Trüffelburger) und meine Lieblingsboutique FKids. Tagsüber lassen sich in der Schanze die Streetart und die kleinen Läden bewundern, Abends entwickelt sich das Viertel zum Ausgehviertel. Freitags und Samstag trifft sich hier ganz Hamburg und lässt den Abend bei Bier, Wein oder Gin Tonic einklingen.

Meine Lieblingsspots sind Berliner Betrüger, die Katze und das Goldfischglas.

5.) Futuristisches Design der Docklands

Docklands ist ein Bürogebäude an der Elbe und gehört zu Altona. Die Architektur ist angelehnt an das eines Kreuzfahrtschiffs, das AIDA Terminal befindet sich direkt nebenan.Wenn man die über 140 Treppenstufen erklommen hat, bietet sich ein grandioser Blick über den Hafen. Der Altonaer Balkon (der Ausblick lohnt sich auch absolut), die Köbrandbrücke und die Terminals lassen sich von hier bewundern. Zudem bietet sich der perfekte Spot, um große Schiffe beim Ein- und Auslauf in den Hafen zu beobachten. Besondern in den Abendstunden ist ein Besuch hier wunderschön, da die Sonne über der Elbe untergeht.

6.) Ein Tag auf St. Pauli

Wer in Hamburg ist, sollte auf gar keinen Fall die Stadt ohne einen Besuch auf St. Pauli verlassen. St. Pauli ist berühmt für seine raue, aber herzliche Art. Das Viertel hat sehr viel zu bieten: auf dem Spielbudenplatz finden regelmäßig große Veranstaltungen statt (Reeperbahnfestival, Foot Truck Festival, Santa Pauli), die Tanzenden Türme entzücken mit ihrem verrückten Design und. im Parc Fiction kann man die Kulisse des Hafens unter (Plastik-)Palmen bewundern

Mittwochs ab 16 Uhr findet der St. Pauli Nachtmarkt auf dem Spielbudenplatz statt und dort könnt ihr alles finden, was es auf einem normalen Wochenmarkt auch gibt, nur halt Abends bei entspannter Atmosphäre und einem Bierchen.

7.) Eine Nacht auf St. Pauli

Das Nachleben entlang der Reeperbahn und der großen Freiheit sind legend#r. Am Wochenende feiern hier Menschen aus aller Welt, und ja, sehr viele Junggesellenabschiede genießen Hamburgs Nachleben. Hier findet sich für Jeden der richtige Laden, ob schicker Club (Noho, Mondoo), Konzerthallen (Docks, Grünspan), Rockclub (Headcrash), Bars (Sommersalon, Barbarabar), Irish Pub oder Rooftopbar (20up, Clouds).

Meine persönlichen Favoriten sind die kleinen Bars am Hamburger Berg. Der Eintritt ist frei und dort gibt es Kicker, abends spielen DJs und natürlich meinen geliebten Mexikaner (schmeckt wie scharfe Tomatensuppe mit Alkohol). Besonders gerne bin ich in der Pooca Bar und in der Barbarabar. Wenn mir mal nach schicker feiern zu Mute ist, findet man mich in der Regel im Noho. Der Club erstreckt sich über zwei Floors (unten wird eher Rap gespielt und oben Elektro). Der Eintritt liegt meistens bei 12 Euro und die Kleiderwahl sollte schicker sein, sonst kommt man nicht ein.

Den besten Mitternachtssnack gibt es bei Hessburger, der hat mir schon so manchen Abend versüßt.

PS: In Hamburg sagt man Moin, zu jeder Tag und Nachtzeit. Also traut Euch ruhig.