HAMBURG | Travelguide & Insider Tipps

alt=“Hamburg Skyline mit Michel“

Things to do in Hamburg:

Seit zweieinhalb Jahren lebe ich nun in der großartigen Hansestadt Hamburg und fühle mich wunderwohl. Mit der Zeit habe ich immer mehr erkundet und meine persönlichen Favoriten entdeckt. Meine sieben Tipps führen dich abseits der Touristenpunkte durch meine Lieblingsorte der Stadt.

1.) Hafenrundfahrt mit der Fähre

Eine super schöne Art, den Hamburger Hafen und die Villen entlang der Elbchaussee zu entdecken, ist eine Fahrt mit der Fähre. Die Linie 62 fährt alle 15 Minuten von den Landungsbrücken aus mit Zwischenhalt am Fischmarkt und am Docklands nach Finkenwerder. Die Fahrt bis nach Finkenwerder dauert etwa 30 Minuten und der Ausblick lohnt sich: die Elbphilharmonie, die Docks von Blohn und Voss, die Fischauktionshalle, die Köbrandbrücke und die Villen entlang der Elbe.

Das Beste: Die Fähre gilt als Nahverkehrsmittel und man benötigt nur ein Ticket des HVV (Tageskarte ab 6,20€)

alt="Hamburg Hafen und Docklands"

2.) Alt trifft neu – Speicherstadt und Hafencity

Direkt an der Elbphilharmonie trifft neu und alt aufeinander – die Speicherstadt als Weltkulturerbe und die moderne Architektur der Hafencity. Besonders an sonnigen Wochenendtagen lässt es sich hier hervorrangend aushalten. Es wehe in der Regel der Wind über die Elbe, die großen Pötte sind auf der Elbe unterwegs und die kleinen Boote durch die Kanäle der Hansestadt. Entlang des Kais haben sich viele Restaurants und Cafés angesiedelt. Im Sommer verbringe ich super gerne Zeit an den Marco-Polo Terassen und genieße die Sonne. Ein absolutes Highlight  ist auch der U-Bahnhof Überseequarter mit seinem futuristischem Design.

3.) Aktivitäten auf der und um die Alster

Bei schönem Wetter merkt man sofort, dass die ganze Stadt am Wasser ist, neben der Elbe bietet sich vor allem die Alster an.

Meine Lieblingsstrecke zum Laufen ist der siebeneinhalb Kilometer lange Weg rund um die Alster. Dort findet sich auch ein Trimm-Dich Pfad und Wasserstationen. Zudem befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants entlang der Außenalster und diverse Grünlächen, auf denen teilweise sogar grillen erlaubt ist, perfekt bei Sonnenuntergang.

Bei einer Kanutour kann man die Stadt von einer ganz neue Seite entdecken. Besonders entlang des Alsterkanals kann man wunderschöne, alte Villen und versteckte Gärten entdecken. Neben Kanus bieten viele Verleiher auch Tretboote und Stand-up Padling an.

alt="Außenalster"

4.) Eine Tour durch die Schanze

Das Schanzenviertel ist Hamburgs buntestes Viertel: Streetart, Konzerte, Flohmärkte, Bars und Restaurant prägen das Bild des Viertels. Zu meinen Lieblingsorten zählen der Schanzenpark, das Café Elbgold mit seinem Industriecharme, Otto’s Burger (mein Favorit ist der  Trüffelburger) und meine Lieblingsboutique FKids. Tagsüber lassen sich in der Schanze die Streetart und die kleinen Läden bewundern, Abends entwickelt sich das Viertel zum Ausgehviertel. Freitags und Samstag trifft sich hier ganz Hamburg und lässt den Abend bei Bier, Wein oder Gin Tonic einklingen.

Meine Lieblingsspots sind Berliner Betrüger, die Katze und das Goldfischglas.

5.) Futuristisches Design der Docklands

Docklands ist ein Bürogebäude an der Elbe und gehört zu Altona. Die Architektur ist angelehnt an das eines Kreuzfahrtschiffs, das AIDA Terminal befindet sich direkt nebenan.Wenn man die über 140 Treppenstufen erklommen hat, bietet sich ein grandioser Blick über den Hafen. Der Altonaer Balkon (der Ausblick lohnt sich auch absolut), die Köbrandbrücke und die Terminals lassen sich von hier bewundern. Zudem bietet sich der perfekte Spot, um große Schiffe beim Ein- und Auslauf in den Hafen zu beobachten. Besondern in den Abendstunden ist ein Besuch hier wunderschön, da die Sonne über der Elbe untergeht.

6.) Ein Tag auf St. Pauli

Wer in Hamburg ist, sollte auf gar keinen Fall die Stadt ohne einen Besuch auf St. Pauli verlassen. St. Pauli ist berühmt für seine raue, aber herzliche Art. Das Viertel hat sehr viel zu bieten: auf dem Spielbudenplatz finden regelmäßig große Veranstaltungen statt (Reeperbahnfestival, Foot Truck Festival, Santa Pauli), die Tanzenden Türme entzücken mit ihrem verrückten Design und. im Parc Fiction kann man die Kulisse des Hafens unter (Plastik-)Palmen bewundern

Mittwochs ab 16 Uhr findet der St. Pauli Nachtmarkt auf dem Spielbudenplatz statt und dort könnt ihr alles finden, was es auf einem normalen Wochenmarkt auch gibt, nur halt Abends bei entspannter Atmosphäre und einem Bierchen.

7.) Eine Nacht auf St. Pauli

Das Nachleben entlang der Reeperbahn und der großen Freiheit sind legend#r. Am Wochenende feiern hier Menschen aus aller Welt, und ja, sehr viele Junggesellenabschiede genießen Hamburgs Nachleben. Hier findet sich für Jeden der richtige Laden, ob schicker Club (Noho, Mondoo), Konzerthallen (Docks, Grünspan), Rockclub (Headcrash), Bars (Sommersalon, Barbarabar), Irish Pub oder Rooftopbar (20up, Clouds).

Meine persönlichen Favoriten sind die kleinen Bars am Hamburger Berg. Der Eintritt ist frei und dort gibt es Kicker, abends spielen DJs und natürlich meinen geliebten Mexikaner (schmeckt wie scharfe Tomatensuppe mit Alkohol). Besonders gerne bin ich in der Pooca Bar und in der Barbarabar. Wenn mir mal nach schicker feiern zu Mute ist, findet man mich in der Regel im Noho. Der Club erstreckt sich über zwei Floors (unten wird eher Rap gespielt und oben Elektro). Der Eintritt liegt meistens bei 12 Euro und die Kleiderwahl sollte schicker sein, sonst kommt man nicht ein.

Den besten Mitternachtssnack gibt es bei Hessburger, der hat mir schon so manchen Abend versüßt.

PS: In Hamburg sagt man Moin, zu jeder Tag und Nachtzeit. Also traut Euch ruhig.

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