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WEEKEND GETAWAY | Dublin & Cliffs of Moher

Auch wenn ich London über alles liebe, es war mal wieder Zeit für ein Abenteuer und zwar in Dublin!

Schon im Dezember haben Silja und ich beschlossen nach unseren Klausurenphasen einen Wochenendtrip zu machen. Dank Ryanairs gestrichenen Flügen zu Weihnachten, hatte ich noch Gutscheine rumfliegen und das war die perfekte Gelegenheit diese einzulösen. Also haben wir uns entschieden, ein Wochenende in Dublin zu verbringen!

Dublin

Nach einer sehr verrückten Fahrt zum Stansted Airport bin im bei Sonnenschein und eiskalten -2 Grad in Dublin gelandet und war dann nach ein paar Stunden endlich wieder mit Silja vereint. Den restlichen Freitag haben wir hauptsächlich mit quatschen verbracht, es gab vieeeel nachzuholen. Abends haben wir uns lecker essen in unserem Airbnb gekocht. Das Apartment war grandios und der Blick vom Wohnzimmer war direkt auf den Strand.

Den Samstag haben wir dann genutzt um Dublin und alle Instagram-worthy places und Restaurants zu erkunden. Und wie sich das gehört, haben wir den Abend im Irish Pub zu Guiness in Temple Bar, Dublins Ausgehviertel ausklingen lassen.

alt="Dublin Streetart"

 

Cliffs of Moher

Am Sonntag haben wir dann eine Bustour zu den Cliffs of Moher, an der Westküste von Irland gemacht. Nach 3,5 Stunden im Bus sind wir bei starkem Schneefall und so starkem Wind angekommen, dass man kaum laufen kann. Und das kommt von uns Küstenkindern, aber ich hab tatsächlich vorher noch nie sooo starken Wind erlebt. Das Wetter war so wechselhaft, dass im einen Moment strahlender Sonnenschein war und wir diese wunderschönen Fotos machen konnten, um im nächsten Moment die Sicht bei 5m lag, weil es so geschneit hat. Der Blick von den Klippen war unglaublich und die Kraft der Natur so stark zu fühlen war eine gute Abwechslung zum Stadtleben. Die Reise und die lange Busfahrt war es auf jeden Fall wert, die Tour war mein Highlight des Irlandtrips und ich kann es definitiv empfehlen!

alt="Cliffs of Moher"

alt="Cliffs of Moher"

Am Montag ging es dann für mich leider schon sehr früh wieder zurück zum Flughafen und dann direkt weiter zur Uni, leider dank des Wetters in Irland mit einer fetten Erkältung, die ist aber mittlerweile zum Glück überwunden.

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Eltje

CHRISTMAS IN LONDON | Tipps & Lieblingsorte

London zur Weihnachtszeit ist vielleicht sogar noch ein kleines Stück schöner als sonst. Wenn es um das Thema Weihnachtsstimmung geht, sind die Londoner wirklich kaum zu schlagen. Nur beim Thema Weihnachtsmarkt besteht noch Nachholbedarf. Meine Tipps für die Weihnachtszeit…

Ein Spaziergang entlang der Themse

Ein Spaziergang am Wasser lohnt sich das ganze Jahr über, aber zu Weihnachten ist es besonders schön. Zwischen London Eye und Tower Bridge gibt es einige wunderbare und nicht so überfüllte Weihnachtsmärkte und man hat einen tollen Blick auf die Stadt.

alt="London Sunset"

Winter Wonderland

Wahrscheinlich die Nummer eins Attraktion zu Weihnachten in London. Und ja, es ist wirklich schön, wenn auch für das deutsche Auge etwas ungewöhnlich. Winter Wonderland kombiniert Jahrmarkt mit Weihnachtsmarkt und Eislaufbahn und weiteren Attraktionen. Je nach Tag muss man etwas Zeit am Einlass mitbringen, da es eine Taschenkontrolle gibt. Sofern man nicht direkt den Eingang am Hyde Park Corner nimmt, hält sich das aber auch in Grenzen. Zu meinem Erstaunen sind die meisten Stände Deutsch, mit Bratwurst und Glühwein und deutschen Schildern. Da kommt tatsächlich so etwas wie Heimatgefühl auf.

Weihnachtsbeleuchtung

Die Weihnachtsbeleuchtung entlang von Oxford und Regent Street sind wunderschön, aber es gibt auch kleine Geheimtipps. Ein Blick auf die ausgefallene Weihnachtsbeleuchtung an der Carneby Street lohnt sich auf jeden Fall, ebenso ein Abstecher auf die Marylebone High Street abseits des Trubels. Mein persönlicher Favorit ist aber die Weihnachtsbeleuchtung im Seven Dials und angrenzend in Covent Garden. Wesentlich ruhiger als an den Touristen Hotspots und auch die Geschäfte sind weniger voll. Was auch schon mein Stickpunkt für meine letzte Kategorie ist, das Weihnachtshopping.

alt="Somerset House Christmas" alt="Oxford Street Christmas Lights"

Weihnachtsshopping

Shopping kann zu Weihnachten natürlich nicht fehlen. Auch wenn es sich durch die Lage anbietet, würde ich die Oxford Street aktuell eher meiden. Es ist in der Regel sehr voll und die Stimmung ist meistens eher gestresst als weihnachtlich. Und nachdem ich am Black Friday 90 Minuten wegen eines vermeintlichen Anschlags in einem Laden eingesperrt war, meide ich den Bereich so weit wie möglich.

Entspannter shoppt es sich zum Beispiel in Covent Garden oder in einer der beiden Westfield Einkaufszentren. Hier hat man alles nah beieinander und kann stressfrei (oder zumindest weniger gestresst) die Weihnachtsstimmung in den Läden genießen und gleichzeitig Geschenke für die Liebsten besorgen.

alt="Covent Garden Christmas Tree"

 

So viel zu meinen Tipps für einen entspannten und schönen Trip nach London in der Weihnachtszeit.

Schönen dritten Advent

Eltje

HAMBURG | Travelguide & Insider Tipps

Things to do in Hamburg:

Seit zweieinhalb Jahren lebe ich nun in der großartigen Hansestadt Hamburg und fühle mich wunderwohl. Mit der Zeit habe ich immer mehr erkundet und meine persönlichen Favoriten entdeckt. Meine sieben Tipps führen dich abseits der Touristenpunkte durch meine Lieblingsorte der Stadt.

1.) Hafenrundfahrt mit der Fähre

Eine super schöne Art, den Hamburger Hafen und die Villen entlang der Elbchaussee zu entdecken, ist eine Fahrt mit der Fähre. Die Linie 62 fährt alle 15 Minuten von den Landungsbrücken aus mit Zwischenhalt am Fischmarkt und am Docklands nach Finkenwerder. Die Fahrt bis nach Finkenwerder dauert etwa 30 Minuten und der Ausblick lohnt sich: die Elbphilharmonie, die Docks von Blohn und Voss, die Fischauktionshalle, die Köbrandbrücke und die Villen entlang der Elbe.

Das Beste: Die Fähre gilt als Nahverkehrsmittel und man benötigt nur ein Ticket des HVV (Tageskarte ab 6,20€)

alt="Hamburg Hafen und Docklands"

2.) Alt trifft neu – Speicherstadt und Hafencity

Direkt an der Elbphilharmonie trifft neu und alt aufeinander – die Speicherstadt als Weltkulturerbe und die moderne Architektur der Hafencity. Besonders an sonnigen Wochenendtagen lässt es sich hier hervorrangend aushalten. Es wehe in der Regel der Wind über die Elbe, die großen Pötte sind auf der Elbe unterwegs und die kleinen Boote durch die Kanäle der Hansestadt. Entlang des Kais haben sich viele Restaurants und Cafés angesiedelt. Im Sommer verbringe ich super gerne Zeit an den Marco-Polo Terassen und genieße die Sonne. Ein absolutes Highlight  ist auch der U-Bahnhof Überseequarter mit seinem futuristischem Design.

3.) Aktivitäten auf der und um die Alster

Bei schönem Wetter merkt man sofort, dass die ganze Stadt am Wasser ist, neben der Elbe bietet sich vor allem die Alster an.

Meine Lieblingsstrecke zum Laufen ist der siebeneinhalb Kilometer lange Weg rund um die Alster. Dort findet sich auch ein Trimm-Dich Pfad und Wasserstationen. Zudem befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants entlang der Außenalster und diverse Grünlächen, auf denen teilweise sogar grillen erlaubt ist, perfekt bei Sonnenuntergang.

Bei einer Kanutour kann man die Stadt von einer ganz neue Seite entdecken. Besonders entlang des Alsterkanals kann man wunderschöne, alte Villen und versteckte Gärten entdecken. Neben Kanus bieten viele Verleiher auch Tretboote und Stand-up Padling an.

alt="Außenalster"

4.) Eine Tour durch die Schanze

Das Schanzenviertel ist Hamburgs buntestes Viertel: Streetart, Konzerte, Flohmärkte, Bars und Restaurant prägen das Bild des Viertels. Zu meinen Lieblingsorten zählen der Schanzenpark, das Café Elbgold mit seinem Industriecharme, Otto’s Burger (mein Favorit ist der  Trüffelburger) und meine Lieblingsboutique FKids. Tagsüber lassen sich in der Schanze die Streetart und die kleinen Läden bewundern, Abends entwickelt sich das Viertel zum Ausgehviertel. Freitags und Samstag trifft sich hier ganz Hamburg und lässt den Abend bei Bier, Wein oder Gin Tonic einklingen.

Meine Lieblingsspots sind Berliner Betrüger, die Katze und das Goldfischglas.

5.) Futuristisches Design der Docklands

Docklands ist ein Bürogebäude an der Elbe und gehört zu Altona. Die Architektur ist angelehnt an das eines Kreuzfahrtschiffs, das AIDA Terminal befindet sich direkt nebenan.Wenn man die über 140 Treppenstufen erklommen hat, bietet sich ein grandioser Blick über den Hafen. Der Altonaer Balkon (der Ausblick lohnt sich auch absolut), die Köbrandbrücke und die Terminals lassen sich von hier bewundern. Zudem bietet sich der perfekte Spot, um große Schiffe beim Ein- und Auslauf in den Hafen zu beobachten. Besondern in den Abendstunden ist ein Besuch hier wunderschön, da die Sonne über der Elbe untergeht.

6.) Ein Tag auf St. Pauli

Wer in Hamburg ist, sollte auf gar keinen Fall die Stadt ohne einen Besuch auf St. Pauli verlassen. St. Pauli ist berühmt für seine raue, aber herzliche Art. Das Viertel hat sehr viel zu bieten: auf dem Spielbudenplatz finden regelmäßig große Veranstaltungen statt (Reeperbahnfestival, Foot Truck Festival, Santa Pauli), die Tanzenden Türme entzücken mit ihrem verrückten Design und. im Parc Fiction kann man die Kulisse des Hafens unter (Plastik-)Palmen bewundern

Mittwochs ab 16 Uhr findet der St. Pauli Nachtmarkt auf dem Spielbudenplatz statt und dort könnt ihr alles finden, was es auf einem normalen Wochenmarkt auch gibt, nur halt Abends bei entspannter Atmosphäre und einem Bierchen.

7.) Eine Nacht auf St. Pauli

Das Nachleben entlang der Reeperbahn und der großen Freiheit sind legend#r. Am Wochenende feiern hier Menschen aus aller Welt, und ja, sehr viele Junggesellenabschiede genießen Hamburgs Nachleben. Hier findet sich für Jeden der richtige Laden, ob schicker Club (Noho, Mondoo), Konzerthallen (Docks, Grünspan), Rockclub (Headcrash), Bars (Sommersalon, Barbarabar), Irish Pub oder Rooftopbar (20up, Clouds).

Meine persönlichen Favoriten sind die kleinen Bars am Hamburger Berg. Der Eintritt ist frei und dort gibt es Kicker, abends spielen DJs und natürlich meinen geliebten Mexikaner (schmeckt wie scharfe Tomatensuppe mit Alkohol). Besonders gerne bin ich in der Pooca Bar und in der Barbarabar. Wenn mir mal nach schicker feiern zu Mute ist, findet man mich in der Regel im Noho. Der Club erstreckt sich über zwei Floors (unten wird eher Rap gespielt und oben Elektro). Der Eintritt liegt meistens bei 12 Euro und die Kleiderwahl sollte schicker sein, sonst kommt man nicht ein.

Den besten Mitternachtssnack gibt es bei Hessburger, der hat mir schon so manchen Abend versüßt.

PS: In Hamburg sagt man Moin, zu jeder Tag und Nachtzeit. Also traut Euch ruhig.